E-Book Reader im Test

January 11, 2012

E-Book © Photosani - Fotolia.com

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So richtig traut man sich als Bücher-Fetischist an die elektronische Geräte, die einem von nun an die Lettern anzeigen sollen, nicht heran. Irgendwie fehlt dieses schöne Hardcover, dieses schöne Bildchen, die langsam vergilbten Seiten und irgendwei auch das manchmal nervende Umblättern. E-Books sind dennoch im Kommen, weil sie eben praktischer sind als Hundert Bücher bei sich zu führen. Auf den flachen Geräten, dei ein wenig Tablet-PC’s ähneln, kann nicht nur ein Buch, sondern gleich mehrere Bücher gespeichert werden. Das erleichtert nicht nur so manchen Umzug, weil unzählige Bücherkisten nicht mehr verschleppt werden müssen, allerdings verliert sich irgendwo auch ein Wert des Lesens in der Geschichte. Denn von nun an muss man nicht mehr sein schönes Lesezeichen in eine Seite legen, sondern speichert einfach die Stelle ab, wo man zuletzt gelesen hat. Anders als Lesen halt. 

Der Testsieger der E-Books ist zweifellos der Amazon Kindle 4, denn bei ihm sieht man die Buchstaben so wie man sie sehen sollte: in einer gestochenen scharfen Auflösung. Auch Augenschmerzen muss man bei ihm nicht befürchten, schließlich ist der Bildschirm nicht übermäßig hell eingestellt. Auch sehr praktisch ist die Art, wie man neuen Lesestoff bekommt: der Amazon-Store. Mit diesem lassen sich die neuen Bücher einfach und praktisch ohne Kabel auf den Kindle transportieren. 

Besonders durch die technische Revolution sind E-Books weiterhin auf dem Vormarsch, auch wenn dafür der ein oder andere auf das geliebte Hardcover oder das nervende Umblättern verzichten muss. Und alles in allem sind E-Books immerhin praktischer als Bücher, weil man damit auch Hundert Bücher in eine Tasche bekommt. 

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